Statement zu den Bildern von Gabriele Musebrink
„Für mich gleicht die nackte Leinwand (oder das Papier) der reinen Seele. Das Auftragen - insbesondere der Strukturpaste - ist für mich dann wie das Eintreten in die Materie, in das Schwere, besonders verdeutlicht durch die Verwendung von "Marmor"-Mehl.
Die dann folgende Verwendung und die Reaktionen unterschiedlichster weiterer Materialien stehen für mich für alle möglichen, unabsehbaren persönlichen Erfahrungen, die wir selbst im Leben machen. Wir können lernen dem Eigenleben des Materials und einem innewohnenden Sinn zu vertrauen - um das dann übertragen zu können auf die eigenen, oft überraschenden Erlebnisse und Entwicklungen.
Die für diese Arbeiten typische Rissbildung steht für mich symbolhaft insbesondere für unsere teils sehr schmerzhaften Erfahrungen, die jedoch bei näherem Hinsehen und Hinfühlen zugleich wieder ein Stück Seele zum Vorschein bringen. Durch diese Risse öffnet sich die Materie wieder hin zum Ursprung!
Melanie Blaum | Malerin und Numerologin | Frankfurt 2012
Energie des Materials
“Die Art Ihrer Malerei fasziniert mich. Die kraftvolle, tiefgründige und doch freudvolle Vitalität Ihrer Bilder, die alles umfassen, was die Geworfenheit unseres Denkens und Empfindens ohne Chance auf Vollendung zusammenhält, gerade weil sie jenseits des Konventionellen liegen, ist Spiegel und Freiheit zugleich.
Ich wünsche Ihnen eine große, stille Freude an Ihrem Werk, das bei aller Spontaneität und Unwägbarkeit eine innere Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt und zur Leichtigkeit führt.”
Hans Sutter | Schweiz | 2012
Die Bilder von Gabriele Musebrink
Ausstellungseröffnung am 25. Maerz 2009 | Remscheid
„Das Material macht nicht, was es soll.“ Gabriele Musebrink hat diese Erfahrung als Motto für ihr Buch über die vielfältigen Möglichkeiten der Spachteltechniken in der Kunst gewählt. Wieso will Material etwas?
Seit Beginn der Moderne in der Bildenden Kunst, vor mehr als 100 Jahren macht sich Material bemerkbar. Wir lernen es in Bildern von Picasso und Braque als eingefügte Papp- und Holzstückchen kennen, als eingestreute Sande bei Künstlern der 1920er Jahre, wir kennen es von dem plastischen, fast reliefhaften Auftrag der Farbe in den Wellenlinien bei Bildern Van Goghs. Das Material mit dem Bilder gemalt werden, eben die Farben, vom Künstler mit Werkzeugen wie Pinsel und Spachtel aufgetragen, machte sich früher nicht unbedingt in Bildern bemerkbar. Es diente, wie ein wohlerzogener Butler, nahezu unsichtbar, allein der Übermittlung von Bildinhalten. Aber es gehört zum Aufbruch der Moderne, dass sich Spuren von Farbaufträgen wie Pinsel- und Spachtelstriche und schliesslich die Bindemittel-Massen selbst und auch die Pigmentspuren sozusagen von der Dienerfunktion des unsichtbaren Boten befreien, um ihre eigene Sprache mitzuteilen.
Diese Sprache ruft und lockt uns in Gabriele Musebrinks Bildern mit lauten und leisen Appellen. Wir werden geradezu aufgefordert, genauer hinzuschauen in das makro- und mikrokosmische Geschehen, das hier sichtbar wird. Wir können uns beim Gang unserer Blicke über die zerschrundeten Bildflächen, durch Schluchten der aufgebrochenen Schichtungen, über gerissene Schollen an die Oberflächen wüster Erdlandschaften erinnern, an von Erosion zerrissene und von Lavaflüssen überschemmte Gebiete. Wir sehen Farben, die wie durchsichtige Blütenblätter aufblühen, die wie zerbröckelnde Baumrinde vergehen. Unser Blick folgt ihren Spuren, dringt in die Schichten ein und erfährt dabei ganz unvermutet eine Art Archäologie der Bildentstehung zwischen Zerstörung und Aufbau, oder auch zwischen „Aufladung und Entladung“, wie es Gabriele Musebrink formuliert. Wir sehen auch den machtvollen gestischen Eingriff, eine Spannung zwischen dem Aufblühen von Farbigkeit und der Wirkung von massiger Stofflichkeit.
Wir spüren die Wärme, die Energie, die diese reliefhaften Bildformen abgeben, mit dem sie diesen Raum erfüllen, die uns auffordern, mit den Augen gleichsam zu fühlen, zu ertasten. Wir spüren beim Sehen das Rauhe der Schrunden, die wunderbare Glätte der Wachsüberzüge, den harten Eingriff der Formung zu fächerartigen Strukturen, die Auseinandersetzung zwischen dem freien informellen Machen der Farben und Bindemittel und dem zwingenden Eingriff der Künstlerin. Wir spüren die Spannung zwischen Glätte und Rauheit, zwischen gleichmäßiger, vom Rakel wie Ackerfurche gezogene Musterfächen und die freien, sich zusammenschiebenden Wülste und Schlieren.
Gabriele Musebrink studierte an der Folkwangschule und der Gesamthochschule Essen Kunst, Geschichte und Kommunikationswissenschaften. Sie war als freie Grafikerin und Ausstellungsgestalterin für verschiedene Auftraggeber wie das Bistum Essen, die Alte Synagoge Essen und als Ausstellungsleiterin am Ruhlandmuseum Essen tätig, bevor sie sich als freiberufliche Künstlerin nieder ließ. Reisen und Wanderungen, die Auseinandersetzung mit der Kunst Schumachers, Baumeisters und Giacometti machten ihr die Formkräfte des Materials immer bewusster. Sie gründete 1997 eine eigene Schule für Kunst und fernöstliche Bewegungs- und Konzentrationsdisziplinen und veröffentlichte 2007 ein Lehrbuch über die Arbeit mit Spachtelmassen, Pigmenten und Bindemitteln.
Gabriele Musebrinks Bilder stehen in einer langen Tradition, in der Künstler wie Willi Baumeister und Emil Schumacher die Formkräfte irdischer Materialien sichtbar machten. Der berühmte Willi Baumeister, der in langen Versuchsreihen hier gar nicht weit entfernt in der Lackfabrik Dr. Kurt Herberts gemeinsam mit Oskar Schlemmer und Franz Krause die Phänomene der Modulation von Formen und Patina von Oberflächen untersucht hat. Baumeister experimentierte mit Dispersionsfarben, mit Malgründen und Emil Schumacher war nach dem Ende des 2. Weltkrieges einer der Erforscher des Informels. „Die Farben reißen Formen an sich, die Zeichen verlangen Farben – indem ich mich mitreißen lasse, gewinne ich mein Bild.“ hat er geschrieben und Gabriele Musebrink gewinnt ihre Bilder, weil sie sich einlässt auf das Geschehen zwischen nassen und trockenen Bindemitteln und Baumaterialien, eingestreuten, aufgepusteten Pigmenten, auf das Geschehen zwischen Auftragen und Entfernen, zwischen Auf- und Entladung und führt uns in eine Art Urwelt der Entstehung selbst. Spuren von Zergehen und Werden berichten aber auch von vergehender Zeit, wir können in ihren Arbeiten, die eine Zwischenwelt zwischen Zweidimensionalität der Bildfläche und Dreidimensionalität der Materialformen eröffnet, auch die Zeit selbst spüren. Räumliche Wahrnehmung wird nicht mehr, wie früher zum Beispiel durch Perspektive oder Farbzonen illusioniert, sondern haptisch greifbar, reliefhaft erlebbar. Wir lernen, genau hinzusehen und das Werden der Formen, der Risse und Schichten, in ihrem Nacheinander, in ihrer „Geschichte“ in diesen Bildern abzulesen.
Cézanne hat einmal gesagt, der Künstler arbeite nicht „nach der Natur“ sondern parallel zur Natur. In ihrem wunderbaren Buch über die Spachteltechnik macht Gabriele Musebrink klar, dass alle Technik, alles lustvolle Experimentieren dem schöpferischen „Bilden“ selbst gilt, also dem Arbeiten wie wir das Entstehen und Vergehen in der Natur erleben. Davon erzählen uns ihre Bildwelten. Ihre Farben kommen aus den Pigmenten von Erden, Sanden und anderen Mineralien. Aber auch das berühmte Blau von Yves Klein ist vertreten! (Es schließt in seinem klärenden Licht eine Bildreihe von kühleren Farbtönen ab)
Gabriele Musebrinks Bilder lassen uns nicht so leicht los. Die Künstlerin setzt sich nicht nur mit der technischen Seite der Formkräfte auseinander, sondern auch in Meditationen nach der ZEN-Tradition mit der Frage einer anderen, transzendentalen Dimension auseinander. Auch diese kann beim Lesen der Spuren und in der Gestik des künstlerischen Eingriffs aufgefunden werden.
Wie gut, dass Sie alle hier im Haus und in Hasten eine Zeit lang immer neue, tiefere Entdeckungen und Wanderungen in dieser Urwelt schöpferischer Energie machen können.
Gisela Schmoeckel | Kunsthistorikerin | Remscheid | 2009
„Zart, entrückt, vieldeutig, aber kraftvoll, impulsiv, entschlossen – charakteristisch für die Arbeiten von Gabriele Musebrink ist, dass sie stets beide zu jeder Wesenhaftigkeit gehörenden Pole reflektieren, dass sie weder die eine noch die andere Seite außer Acht lassen.(...) und durch ihr beständiges Hin- und Herwechseln von der einen auf die andere Seite reproduzieren sie ihre Einheit als ein Ganzes fortwährend neu. (...)
Außerhalb von Zeit und Zeitgeist also, ebenso wie außerhalb von (kunstgeschichtlichen) Kategorisierungsversuchen behandelt und reflektiert das Werk Musebrinks die universalen Gesetzmäßigkeiten und Fragen des Menschen. So wie wir in der Zeitspanne von Leben und Tod verschiedene Stadien, Phasen und Prozesse erleben, in denen sich fortwährend etwas verändert, weil Leben Bewegung und also Wandel bedeutet, sind die meist mit Rakeln bearbeiteten Bilder Gabriele Musebrinks auch lediglich das momentane Resultat aus den Spuren des einmal Gefundenen, die sich durch die Künstlerin hindurch, wie sie diesen Transformationsprozess beschreibt, zu einer neuen Gestalt materialisieren. Jede einzelne ihrer Arbeiten ist somit ein zu diesem einmaligen und nicht wiederholbaren Augenblick geronnenes Kondensat, das allein jetzt seine Gültigkeit besitzt.
Kirsten Müller | Kunsthistorikerin | Essen/Deutschland | 2004
Galerie Mavin – Den Helder – Niederlande – 1998
Gabriële Musebrink
Gabriele Musebrink is in Essen geboren waar zij ook haar kunstopleiding gevolgd heeft. Zij woont ook nu nog in deze stad maar sinds 1992 verblijft zij veel in Italië. Zij heeft in verschillende steden in Duitsland geëxposeerd, maar ook in het buitenland en op dit moment heeft zij een simultane expositie in Berlijn.
Bij haar werk laat Gabriële Musebrink zich inspireren door overblijfselen in de natuur die wellicht vroeger een aantrekkingskracht vormden voor mensen die toen leefden mar nu een bijzondere aantrekkingskracht op haar uitoefenen en haar tot een dialoog uitdagen. Dat betekent dan niet dat zij meteen geïnspireerd door het betreffende object aan het werk slaat, daar gaan weken en soms langere tijden overheen. Op een gegeven moment is het haar duidelijk geworden hoe zij die dialoog met het door haar gevonden voorwerp tot uitdrukking kann brengen, maar die vormen hebben dan al zoveel gestalte gekregen dat zij weet hoe zij moet gaan werken en –zeker niet een onbelangrijkdetail- welk materiaal zij daarvoor gebruiken moet en hoe zij dat zal gaan gebruiken. Zij is er zich zeer van bewust dat het proces dat daarbij ontstraat een methode is om processen in ons bestaan zichtbaar te maken. In het vastleggen van een ogenblik, van het nu, wordt mede vastgelegd een voortgang uit het verleden en uit die samensmelting volgt een verwijzing naar iets toekomstigs. Door middel van een werkstuk wordt een moment van een proces dat in het verleden ontstaan is vastgelegd, maar omdat er sprake is van een beweging is er al een verwijzing naar hetgeen in het verschiet ligt.
De schilderijen die u hier ziet hangen komen uit de reeks „Gaia“. Gaia was de vruchtbaarheidsgodin. Als u dat toevallig niet zou weten zou u dat meteen bedenken bij het zien van deze schilderijen. Ik mag u niet onthouden dat de inspiratie voor deze serie uit Haamstede stamt, waar Gabriële op het strand verschillende „figuren“ vond: verroeste ijzerdraden omhuld met zand en. Deze voorwerpen inspireren haar eerst tot tekeningen en daarna ontstaat de eerste Gaia, hoewel uit werk van voor die tijd blijkt dat zij eerder een volumineuze maar toch echt vrouwelijke figuur had weergegeven. Een duidelijk voorbeeld dus van een proces uit het verleden dat op een andere manier en in een gewijzigde vorm terugkeert in het heden en ongetwijfeld in de toekomst weer anders tot uitdrukking zal komen.
Een van de oudste overblijfselen van vruchtbaarheidssymboliek in Europa zijn gelegen op Malta en het tegenoverliggende eiland Gozo, waar zich restanten bevinden van tempelcomplexen gewijd aan de godin van de vruchtbaarheid. Dat komt tot uitdrukking in de vijf ronde vormen, een hoofd, borsten en dijen. Ook al zijn het ruïnes, van deze tempelrestanten straalt een enorme kracht uit. Datzelfde geldt ook voor de Gaia-serie van Gabriële Musebrink. Het gaat haar ook om het vastleggen van die Kracht, om het vastleggen van de krachtige bewegingen die de vorm van Gaia uitstraalt. Niet de vorm is mooi maar de kracht die de vorm uitdrukt. Het doet er daarbij niet toe denk ik als dit werk gevoelens van erotiek,van overweldigd te worden of mogelijk van angst oproepen. Er straalt in ieder geval kracht uit en daarnaast beweging. Die beweging iut zich ondermeer in het feit dat de Gaia’s de neiging hebben nog groter te worden en volumineuzer dan ze zijn door buiten de rand te willen kruipen en daardoor uit te breiden.
Of Gabriële nog meer Gaia’s zal maken? Het zal mij niet verbazen als zal blijken, dat voor haar de serie „afgerond“ is en zij zich inmiddels weer op een ander thema gestort heeft, want ook met thematiek will zij in beweging blijven.
Toch kann gesteld worden dat ook met de andere series er sprake is van een herkenbaar handschrift van de kunstenares.
Laat u zich vooral niet uit het veld slaan wanneer u met deze werken op het eerste oog niet goed uit de voeten komt om het plastisch uit te drukken. Ik verkeer in de gelukkige omstandigheid dat ik dit werk de laatste tijd meerdere malen gezien heb en ik heb daarbij ontdekt dat dit werk een steeds grotere aantrekkingskracht op mij uitoefent. Zoekt u dus niet meteen naar schoonheid, die komt vanzelf wel als u besluit na vandaag terug te keren naar deze galerie om vaker naar de Gaia’s van Gabriële te kijken. Als u daarbij dan ontdekt dat er vragen boven komen waar u antwoord op wilt hebben zal dat de kunstenares zeker tot tevredenheid stemmen: dan is immers een dialoog ontsta
Galerie Mavin
| Den Helder | Niederlande | 1998
„Zu einer Zeit, in der die deutschen Malerfürsten in den Medien so laut vor sich hintrommeln, dass man sich die Ohren verstopfen muss, fällt es oft schwer, die feinen Klänge überhaupt wahrzunehmen. Man wundert sich, dass solch ruhigen Arbeiten, wie die von Twombly, Kirkeby oder Raetz bei einem solchen Geschrei doch noch ihrem Wert entsprechend wahrgenommen und geschätzt werden. Dies erfüllt mit Genugtuung und lässt hoffen ... (Gabriele Musebrinks) Bilder erfordern Geduld, einen zweiten, einen dritten Blick, bevor sie sich in ihrer Tiefe entfalten. (...) nichts, auch nicht die Farben, die das Bild gestalten, sind selbstverständlich. Es sind materialästhetische Konsequenzen, erzwungen vom Sujet. (...) Das illusionistische Abbild wird seiner Konkretheit entkleidet, eine archetypische Erscheinung wird so freigelegt. Bilder atmen die Frische jungfräulichen Schnees. Die Ausdrucksmöglichkeiten der Abstraktion werden hierbei erweitert zu Gunsten eines Graphismus der Poesie, einer Niederschrift allgemeingültiger Strukturen des Denkens.“
Prof. Werner Nekes | Mülheim(Ruhr)/D | 1996
„Helle und dunkle Partien sind ausgewogen, der Grundton aber sehr ernst: bestimmt vom Gegensatz Liebe (rote Farbe) und Tod (schwarze Farbtöne). Das Bild zeugt von einem versierten und gebändigten, leidenschaftlichen Künstlertum von hoher Qualität.“
Dr. H. Maurer | Kunsthistoriker | Genf und Zofingen/Schweiz | 1996
(zu einem Bild aus der Reihe ‘Dämmerung‘)
„Die Künstlerin, aus Essen stammend, hat eine besondere Neigung zur lyrischen Abstraktion. Ihre Ausstellung ist benannt ‘Vergänglichkeit-Efemeride‘ und vereinigt mehrere Zyklen ihrer Werke der letzten zwei Jahre. Sie bringt traditionelle Materialien (Tusche, Öl, Leinwand oder Papier) mit völlig Unorthodoxem zusammen (Zement, Industriefarben, Lehm, Stroh). Gabriele Musebrink geht den Weg einer Darstellung, mal entfesselt, dann wieder sehr achtsam, um nicht die Grenzen der Malerei zu überschreiten. Sie vermittelt ein Universum in ständiger Transformation, das Aufwallen der Lava, sintflutartige Unwetter, grausame äolische Kräfte in wilder Bewegung. (...)“
A.S. Ionescu | Journalist in der Zeitung ‘Cotidianul‘ | Bukarest/Rumänien | 1995
„Jedenfalls stellt die Ausstellung einen wahrhaft künstlerischen Akt dar, diese sechsundzwanzig Bilder, die unter dem leicht unwägbaren und zeitlosen Titel ‘Efemeride‘ (Vergänglichkeit) stehen, die das Auge des Besuchers zu einem unbequemen und widersprüchlichen Dialog provozieren, zu Themen, die immer schon das Denken der Menschen bewegt haben, wie zum Beispiel: das Gegenwärtige und das Ewige, das Vergängliche und das Dauerhafte, der Mensch und sein Schicksal, das Gute und das Schlechte, das Schöne und das Häßliche, das ‘was sein würde und was nicht sein würde‘. (...) Das Universum, das uns die Künstlerin vorstellt, ist ein ganz persönliches Universum, aber in unser Universum als Gesamtheit integriert, in dem die wichtigsten Elemente der Natur, Wasser und Feuer, Erde und Luft sehr stark gekennzeichnet werden. Deshalb sagten wir, dass die Malerei der Künstlerin keine ‘gegenständliche‘ Malerei ist, sondern eine der Ideen, in denen sich ‘das Auge, dass nach außen geschlossen ist, nach innen wach wird‘, (...)“
N. Penes | Journalist in der Zeitung ‘Vremea‘ | Bukarest/Rumänien | 1995
Texte/Kritiken
Gabriele Musebrink