Portrait
Gabriele Musebrink wurde 1955 in Essen geboren. 1975 bis 1983 studierte sie u.a. Kunst an der Folkwangschule in Essen-Werden und an der Universität-Gesamthochschule Essen.
1983 zieht sie in eine Loftwohnung des Essener Südens. Die Räume wurden bereits zuvor als Atelier genutzt, u.a. von einem ihrer ehemaligen Professoren, Rudolf Knubel und gehörten ursprünglich zu einer Druckerei. 1996 erweitert sie und geht in weitere Teile des Komplexes: es entstehen ihr jetziges Atelier und die Räume der HOFWERKSTATT mit der integrierten Kunstschule Musebrink.
Weitere Infos sind zu finden unter: www.hofwerkstatt.de und www.kunstschule-musebrink.de
Von 1983 bis 1992 ist sie nach dem Studium zunächst vollständig freiberuflich tätig als Grafikerin und Künstlerin, ist Seminarleiterin für Freie Malerei, macht Ausstellungsgestaltungen für das Bistum Essen, der Alten Synagoge Essen, dem damaligen Archäologischen Museum Altenessen und ist folgend neben der freiberuflichen Tätigkeit in Festanstellung für acht Jahre als Ausstellungsgestalterin (Schwerpunkte Rauminszenierung und Grafik) im Ruhrlandmuseum Essen.
1992 kündigt sie, um wieder ausschließlich freischaffende Künstlerin zu sein. Sie bleibt wohnhaft in Essen, ist allerdings bis 2002 zu häufigen Aufenthalten in Montescudaio (Italien) mit ihrem ersten Mann. Allein folgen Wanderungen und Aufenthalte in Norwegen. Italien wie Norwegen berühren tiefste Seelenschichten in ihr und die dort gemachten Erfahrungen bewegen sie zu einer hohen Materialität in ihren Bildern.
1997 gründet sie die Hofwerkstatt im Innenhof der ehemaligen Druckerei mit eigener Kunstschule - es ist eine Kultureinrichtung für Kunst, für Ausstellungstätigkeit und fernöstliche Bewegungs- und Konzentrationsdisziplinen. Bis zu 10 Lehrer/innen sind in ihrer Einrichtung tätig. Damit erfüllt sie sich die Vision einer ganzheitlich ausgerichteten Schule, die nicht verschult arbeitet.
Sie ist seit 2000 liiert mit dem ehemaligen Architekten und jetzigen Lehrer für Bewusstseinsarbeit, Hans Steinke, in Essen Süd. Gemeinsam mit ihm war sie in intensiver Prozessarbeit von 2000-2005 bei dem deutsch-englischen Advaitalehrer OM C. Parkin. Hier erlebte sie einen für ihr Leben grundlegend klärenden und kräftigenden Moment: die Eröffnung eines erweiterten Raums der Innenschau. In dem Menschen Manuel Schoch, Heiler und Begründer der Time Therapie erkannte sie 2008 das einfache Da-Sein und Getragen-Sein in allem.
Seit mehreren Jahren ist sie europaweit in öffentlichen Kunstauftritten zu sehen, in denen sie Menschen zeigt, wie sie arbeitet. Sie stellt sich dem Publikum und den Fragen über Technik, Mut, Authentizität und Kreativität.
Ihre Ausstellungstätigkeit führte sie bislang in den deutschen und europäischen Raum.